Die Beleuchtung wird bei offenen Wänden geplant — danach wird jeder vergessene Auslass zur Verlängerungsschnur. Drei Zahlen genügen für die richtige Auslegung: Lumen pro m², Lichtfarbe, Farbwiedergabeindex. Die Zusammenfassung.
Der Bedarf je Raum (in Lux = Lumen/m²)
| Raum / Zone | Zielwert | Beispiel für 15 m² |
|---|---|---|
| Wohnzimmer (Grundlicht) | 150-250 Lux | ≈ 3.000 lm verteilt |
| Küche — Arbeitsplatte | 400-500 Lux | LED-Leisten unter den Hängeschränken |
| Bad — Spiegel | 300-400 Lux | seitliche Leuchten (kein Downlight von oben) |
| Schlafzimmer | 100-150 Lux | + eigene Leseleuchten |
| Arbeitszimmer | 300-500 Lux | schwenkbare Arbeitsleuchte |
Die Lichtfarbe: die Karte (Schema)
Die Planungsregeln
- 3 Lichtebenen pro Raum: Grundlicht (Decke), Funktionslicht (Arbeitsplatte, Spiegel), Stimmungslicht (Leuchten, indirekte LED) — auf getrennten Kreisen.
- Einbauspots: Abstand ca. 1-1,2 m, IP44 im Bad (siehe Schutzbereiche), Hauben unter der Deckendämmung.
- Dimmer: LEDs müssen als «dimmbar» gekennzeichnet sein, sonst flackert es.
- Wechselschalter an beiden Türen, Höhe 105 cm — die Anzahl je Raum in Steckdosen und Auslässe.
- Gestaltungstipp: Streiflicht schmeichelt der Struktur eines gebürsteten Parketts — und entlarvt jede schlecht gespachtelte Wand.

